Wir verließen das Refugio um 3 Uhr morgens. Der Granit glühte wie Kohlen, bevor die Sonne den Kamm überwand.
Der Pfad zur Laguna de los Tres führt im Dunkeln durch den Lenga-Wald, die Stirnlampen hüpfen wie eine langsame Prozession von Glühwürmchen. Auf den letzten Kilometern wird der Weg senkrecht, lockerer Moränenschutt und gefrorener Atem.
Dann entflammt die Mauer des Fitz Roy. Zuerst ein rosa Faden am Gipfel, dann eine Flut von Orange, die schneller über die Spitzen rinnt, als man glauben kann. Niemand spricht. Irgendwo weint jemand leise.
Wir blieben, bis unsere Finger nicht mehr funktionierten, und rannten dann zurück für einen Kaffee in El Chalten.
Sei der Erste.